Tag der Lehre 2021

Rückblick

"Wie wird Hochschullehre nach der Pandemie aussehen? Diese Frage beschäftigt viele Akteur*innen an der UZH. Der Wegfall der physischen Präsenz vom FS20 bis und mit FS21 und ihr Ersatz durch virtuelle Präsenz und andere digitale Formate...

  • hat wertvolle Qualitäten und Potenziale physischer Präsenz bewusst(er) gemacht: Der Hochschulcampus und die universitären Gebäude und Räumlichkeiten ermöglichen nicht nur Lehren und Lernen, sondern auch zufällige Begegnungen und informellen Austausch, und können soziale Eingebundenheit und das Zugehörigkeitsgefühl zur Alma Mater stärken.
  • hat gezeigt, dass virtuelle Präsenz und digitale Formate die räumlichen und zeitlichen Möglichkeiten der physischen Präsenzlehre erweitern und das Lehren und Lernen flexibler machen können. Gute Lehre hängt jedoch nicht in erster Linie von Medien und Technologien ab. Es gilt daher zu ergründen, welche digitalen Angebote die physische Präsenzlehre in welcher Weise bestmöglich ergänzen.
  • hat bei Dozierenden und Studierenden eine erhöhte Aufmerksamkeit für universitäre Lehre ausgelöst und dadurch Möglichkeiten für Innovation und (digitale) Transformation geschaffen.

Unter dem Motto "Präsenz | Wo ist Uni?" diente der diesjährige Tag der Lehre allen an der Lehre Beteiligten und Interessierten dazu, sich vor dem Hintergrund der gesammelten Erfahrungen auszutauschen und Impulse für die Weiterentwicklung der Lehre an der UZH zu setzen.

Rahmenprogramm

UZH-Angehörige konnten auf Instagram und Twitter ihre ganz persönliche Antwort auf die Frage "Wo ist Uni?" geben (und mit etwas Glück einen von drei Gutscheinen für den UZH-Webshop gewinnen). Wir danken allen, die mitgemacht haben. Die verschiedenen Sichtweisen haben wir in die weiteren Aktivitäten rund um den Tag der Lehre einfliessen lassen.

In unserer virtuellen Galerie konnte man sich nicht nur ein Bild, sondern viele Bilder von der UZH machen. Wir präsentierten Orte und Räume als 360°Aufnahmen, an denen auch Lehren, Lernen oder schlicht universitäres Leben stattfindet.

Keine Lehre ohne (physische oder virtuelle) Präsenz - doch welche Möglichkeiten gibt es, diese zu nutzen? Im Lichthof im UZH-Hauptgebäude fand eine Posterausstellung zu Teaching Tools statt mit vielfältigen praktischen Anregungen zur Gestaltung von Präsenz in der Lehre.

Programm 3. November 2021

Der Vormittag des Tags der Lehre gehörte wie gewohnt den Veranstaltungen an den Fakultäten und Instituten. Ergänzend stand unser Teaching Tools-Team vor Ort im Lichthof des UZH-Hauptgebäudes, um sich mit Interessierten über die Gestaltung von Präsenzlehre auszutauschen.

In der Online-Diskussion zu Chancen und Grenzen physischer und virtueller Präsenz in der Lehre konnte man Beispiele kennenlernen, wie sich "klassische" Präsenzlehre durch andere Formate/Angebote sinnvoll ergänzen lässt, und natürlich auch seine eigenen Perspektiven und Erfahrungen einbringen. Es diskutierten:

  • Dr. sc. Carol V. Alexandru
    (Institut für Informatik, Software Evolution and Architecture Lab)
  • Noemi Bearth, MA
    (Kunsthistorisches Institut)
  • Dr. Kenan Hochuli
    (Deutsches Seminar, Abteilung für Linguistik)
  • KD Dr. med. Katja-Daniela Jordan
    (USZ, Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik)
  • Christian Saller
    (Portfolio- und Assetmanagement, Leitung Nutzungsplanung)
  • Prof. Dr. Jan Seibert
    (Geographisches Institut, Abteilung Physische Geographie | Hydrologie und Klima)
  • Moderation: Dr. Stefan A. Keller
    (Prorektorat Lehre und Studium, Abt. Hochschuldidaktik)

Am Abend fand die feierliche Abschlussveranstaltung statt, an der die Semester- und Orellipreise sowie die Zertifikate für die Tutor*innenqualifikation, das Teaching Skills Programm und den CAS Hochschuldidaktik verliehen wurden. Der anschliessende Apéro riche im Lichthof rundete den gelungen Tag der Lehre ab.