Tag der Lehre 2016

Mittwoch, 2. November 2016

«Punkten!» – Das Motto des achten Tags der Lehre bringt es auf den Punkt: Damit Studierende ihre Kompetenzen unter Beweis stellen, dabei Bologna konform ECTS-Punkte erwerben und diese zu einem formal korrekten und inhaltlich sinnvollen Academic Record zusammenfügen können, braucht es Lerneinsatz ebenso wie stimmige Curricula, angemessen anspruchsvolle und testtheoretisch fundierte Aufgabenstellungen ebenso wie faire Bewertungs- und Benotungsverfahren. Gelingt dieses Zusammenspiel ganz unterschiedlicher Erfolgsfaktoren, sind Leistungsnachweise weit mehr als Anhängsel, die der Planung und Durchführung der Lehrveranstaltungen und Module noch irgendwie beigefügt werden müssen. Sie tragen dann ganz wesentlich zur konsequenten Umsetzung eines differenzierten Modulkonzepts und zum Aufbau wissenschaftlicher Handlungsfähigkeiten bei.

Häufig schüren Leistungsnachweise Emotionen, und doch wird oft nur am Rande offen (aber dafür nicht selten mit der Faust im Sack) über sie gesprochen. Der Tag der Lehre möchte daher anregen, im gemeinsamen Dialog von Dozierenden und Studierenden über Leistungsnachweise – in durchaus kritischer, aber gleichwohl entspannter Rahmung – zu reflektieren, ihre Unter- oder vielleicht auch Überbewertung zu ergründen, Bedingungen fairer und sinnvoller Leistungsnachweise zu klären und Erfahrungen über gelungene oder auch besonders herausfordernde Praxisbeispiele auszutauschen.

Dass der wohldurchdachte Umgang mit Leistungsnachweisen für Dozierende und Studierende Belastungen ab- und Handlungsräume aufbaut, belegt auch die Lehrtätigkeit des  Preisträgers des Credit Suisse Award for Best Teaching im Jahr 2016, Prof. em. Dr. Conrad Meyer.

 

Zahlreiche Institute, Seminare und Kliniken sowie der VSUZH beteiligten sich auch dieses Jahr mit Veranstaltungen am Tagesprogramm. Von 16.15-18.00 Uhr fand in der Aula die feierliche Abschlussveranstaltung statt.